Wortfolge in Nachfeldern - Eine Studie anhand der deutschen Übersetzung von Henning Mankells "Mördare utan ansikte" (Mörder ohne Gesicht)

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Die vorliegende Studie beleuchtet die Verwendung des Nachfelds im topologischen Feldermodell. Das Korpus besteht aus einem schwedischen Kriminalroman von Henning Mankell (Mördare utan ansikte) und seiner deutschen Übersetzung (Mörder ohne Gesicht). Die Wortfolge ist gerade in der deutschen Schriftsprache ein wichtiges Instrument, um das zu fokussieren, was in der gesprochenen Sprache betont wird. Die Nachfeldbesetzung spielt da eine nicht unwichtige Rolle. Das Nachfeld wurde im Hinblick auf seine Funktion als Satzglied analysiert und eine Unterteilung, so wie sie in der Literatur beschrieben wird, in grammatisch bzw. stilistisch motivierte Verwendung wurde vorgenommen. Die heute oft vorkommende Platzierung von z.B. umfangreichen Präpositionalphrasen im Nachfeld, um die Kommunikation zu erleichtern, ist eine grammatisch motivierte Verwendung. Eine stilistisch bedingte Besetzung bedeutet, dass weniger häufig vorkommende Satzglieder wie z.B. Objekte hier auftreten, was dazu führt, dass dieser Teil des Satzes als markiert (betont) zu betrachten ist. Das deutsche Untersuchungsmaterial enthält rund hundert Beispiele dieser zwei Haupttypen von Nachfeldbesetzung, doch gibt es auch weniger klare Fälle mit einer schwach ausgeprägten Markiertheit. Außerdem gibt es eine Reihe von Beispielen, wo die schwedische Wortfolge in der Übersetzung einfach übernommen und die Möglichkeiten zu Betonung und Fokussierung durch die Verwendung des Nachfelds somit nicht wahrgenommen wurde.

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Wortfolge, topologisches Feldermodell, Nachfeld, grammatisch/stilistisch bedingte Nachfeldbesetzung, markiert/unmarkiert, Satzfokus, Original/Übersetzung

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